Wann ist eine MPU bedroht?

Die klassischen Fälle der Entwicklung einer MPU sind Alkohol und/oder Drogen im Straßenverkehr und das Erreichen von acht Punkten auf dem Flensburger Konto.

Wozu dient die MPU?

Eine MPU dient der Beurteilung der Fahrtüchtigkeit von Fahrern, deren Führerschein aufgrund von Verkehrsverstößen vorzeitig entzogen wurde. Letztlich wird in einer solchen Situation die Fahrtüchtigkeit in Frage gestellt.

Wie viel darf eine MPU auf dieser Website kosten?

Seit August 2018 können Gutachter die MPU-Kosten selbst ermitteln. Daher empfiehlt sich je nach Anbieter ein Preisvergleich. Insgesamt kann die MPU auf dieser Seite etwa 1000 bis 2000 Euro kosten.

Wozu dient die medizinisch-psychologische Untersuchung?

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), allgemein als „Idiotentest“ bekannt, richtet sich an alle Autofahrer, bei denen die Fahrerlaubnisbehörde erhebliche Zweifel an der Fahreignung hat. Dies ist der Fall, wenn die Inhaber eines Führerscheins verdächtig werden, weil sie betrunken oder unter Drogen gesetzt wurden oder weil sie in Flensburg zu viele Punkte gesammelt haben.

Dann ist der Führerschein vorerst weg. Personen mit körperlichen Behinderungen müssen möglicherweise auch die MPU besuchen. Die MPU existiert in Deutschland seit 1954 und wird von den Führerscheinbehörden verwendet, um die Entscheidung über den Entzug der Fahrerlaubnis oder die Genehmigung einer neuen Fahrerlaubnis vorzubereiten. In der MPU geht es den Behörden vor allem um „die Beurteilung der Fahrtüchtigkeit“. Ziel dieser Überprüfung ist es, die allgemeine Verkehrssicherheit zu verbessern, d. h. die Gesamtzahl der Unfälle und der Getöteten im Straßenverkehr zu reduzieren. Im europäischen Vergleich hat sich das deutsche MPU-System laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bewährt.

Nach der MPU - wird der Führerschein zurückgegeben?

Das Ergebnis der MPU wird per Mail mitgeteilt. Das entsprechende Schreiben gibt an, ob er fahrtüchtig ist und ob der Betroffene seinen Führerschein wiedererlangt oder ob die MPU wiederholt werden muss. Außerdem darf der Bericht weder positiv noch negativ sein. In diesem Fall empfiehlt sich die Teilnahme an einer psychologischen Verkehrserinnerung (Fahreignungs-Reha-Kurs nach § 70 FeV). Ist dies erfolgreich, kann die Fahrerlaubnis bei der Fahrerlaubnisbehörde erneut beantragt werden.

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